Der_Hässliche_-_Komödie_Winterhuder_Fähr

Der Hässliche

Theater Kontraste

Hamburg

 

Premiere  05. März 2014

 

Regie:  Meike Harten

Bühne:  David Hohmann

Kostüm:  Julia Borchert             

Besetzung

Kerstin Hilbig                     Fanny

Dirk Hoener                       Scheffler

Ole Schloßhauer               Karlmann

Harald Weiler                     Lette   

© Oliver Fantitsch

von

Marius v. Mayenburg

HH Abendblatt

Marius von Mayenburgs Sozialsatire ist der jüngste Streich im Theater Kontraste.

Bei der Hamburger Premiere wurde er mit lang anhaltendem und begeistertem Beifall gefeiert. Regisseurin Meike Harten versteht es, die vier Schauspieler in der bitterbösen Komödie gekonnt in Szene zu setzen. (...) Die größte Leistung des Ensembles – Kerstin Hilbig und Ole Schloßhauer jeweils in Dreifachrollen – liegt darin, dass es mitten in der Szene Text und Charakter wechselt, ohne sich äußerlich zu verändern. Das Bühnenbild von David Hohmann („Die Firma dankt“), eine in Aluminium gehaltene Verkleidung eines Lüftungsschachts, dient den vier Akteuren zu skurrilen Verrenkungen und als OP-Tisch, optisch und akustisch („Absaugen!“) grotesk simuliert. Dagegen ist ein Zahnarztbesuch harmlos. Indes: Dabei hat man nicht so viel Spaß.

 

HH Godot

Die Macht der Schönheit, normierte Erfolgsrezepte und den Kampf um die eigene Identität nimmt Marius von Mayenburg in seiner skurrilen Komödie „Der Hässliche“ unter die Lupe, die jetzt im Theater Kontraste Premiere hatte. (...) Harald Weiler als Lette sowie Kerstin Hilbig, Dirk Hoener und Ole Schloßhauer in verschiedenen Rollen entwerfen in der präzisen Regie von Meike Harten in kurzen, ineinander greifenden Szenen, in denen die Identitäten ebenso nahtlos ineinander übergehen, ein groteskes Abbild unserer schönheits- und erfolgsorientierten Gesellschaft mit Tendenz zum Einheitsideal. Sehenswert!

ROLF MARES PREIS 2014   

geht an Kerstin Hilbig für ihre Darstellung der "Fanny" im Hässlichen der Kategorie  

Herausragende Darstellerin in Hamburg

Nachtkritik Rolf Mares Preis