. . . über den Psychothriller „Unter Verschluss“ von Pere Riera bis zur Fremdenhass-Farce „Wir sind keine Barbaren“ von Philipp Löhle. Intendant Michael Lang hatte sich mit sicherem Gespür für Zeitströmungen diese bitterböse und komische Gesellschaftssatire gesichert,
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Mit ihrer Entscheidung würdigte die Jury auch die Linie, die seit Gründung des 99-Plätze-Theaters im Jahr 2000 konsequent verfolgt wurde: Stücke voller schwarzem Humor, zeitkritisch und unbequem, die auf den Spielplänen anderer Hamburger Theater nur selten zu finden sind. Michael Lang hatte den Mut, einen Spielplan in „seinem“ Theater durchzusetzen, der einen Kontrapunkt zum leichteren Programm des Haupthauses bildet. Und das allen wirtschaftlichen Schwierigkeiten zum Trotz. Für seine Initiative, das „kleine Theater“ im Winterhuder Fährhaus mit nur geringfügiger finanzieller Unterstützung erfolgreich zu etablieren, wurde er bereits 2004 mit dem Pegasus Preis ausgezeichnet.
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Der Pegasus Preis für Hamburger Privattheater von ExxonMobil wird seit 1999 jährlich verliehen. Ausgezeichnet werden eine gelungene Spielzeit, eine herausragende Eigenproduktion oder der Mut der Intendanz, Neues zu wagen und zum Erfolg zu führen. Die Entscheidung trifft eine unabhängige Jury, die mit sieben Theaterkritikern besetzt ist.

 

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Der Film zum

Pegasus Preis 2016